Jahresauftakt.

Lange war es ruhig im Blog, aus unterschiedlichsten Gründen fehlte mir die Zeit mein ursprüngliches Ziel des wöchentlichen Beitrages durchzuhalten. Aber nun möchte ich endlich mal wieder einen Anfang wagen, deshalb ein kurzer Abriss der letzten Wochen:

In der Silvesternacht habe ich einen Heiratsantrag bekommen. Ein unglaublicher Start in das neue Jahr. Oder wie es aus einer Schülerin ungläubig herausplatzte: „SIE will jemand heiraten?!“ 🙂 Überglücklich – mehr gibt es dazu nicht zu sagen

Die Schulleiterhospitationen habe ich hinter mich gebracht und meine 6-monatige Probezeit ist nun offiziell ebenfalls beendet. Angst vor einer Verlängerung hatte ich nicht unbedingt – und trotzdem ist es ein beruhigendes Gefühl wieder etwas geschafft zu haben.

Unsere Schule hat sich nach einer kontroversen (und durchaus emotional geführten) Debatte zu einer veränderten Handyregelung entschlossen. Trotz des eindeutigen Mehrheitsbeschlusses merkt man immer noch deutlich wie schwer sich manche mit der Entscheidung tun. Mehr zu unserer Regelung und den ausgetauschten Argumenten dann in Kürze in einem separaten Beitrag.

Ein weiteres Thema das mindestens genauso leidenschaftlich wie kontrovers diskutiert wird sind Hausaufgaben. Sind Hausaufgaben heute noch sinnvoll? Was versteht man unter Hausaufgaben? Sind zu beherrschende Vokabeln Hausaufgaben oder selbstverständlicher Teil der Unterrichtsvor- und Nachbereitung? Sind individualisierte Übungs- und Unterstützungsaufgaben Hausaufgaben? Wozu Schüler die den Stoff beherrschen langweilen und die, die Hilfe benötigen mit den Aufgaben alleine lassen (da zu Hause zu erledigen)? Fragen über Fragen 🙂 Auch dazu ein ausführlicherer Beitrag in Kürze.

Der Hosting-Vertrag für unsere neue Schulwebsite wurde mit Unterstützung des Fördervereins abgeschlossen und im Hintergrund bereits die ersten langfristigen Arbeiten zum Umstieg begonnen. Eine Aufgabe, auf die ich mich wirklich freue 🙂

Ich darf tatsächlich zur Tagung/Fortbildung „Mobiles Lernen mit Tablets und co.“ in Oldenburg fahren. Schaut man sich die Vortragenden und Leiter der Workshops an, so trifft sich dort alles was Rang und Namen hat in Sachen digitaler Bildung. Zwei Tage mit Menschen verbringen die ohne Frage Vorreiter sind und nicht in jedem Hindernis ein Problem sehen, Leute von Angesicht zu Angesicht treffen die ich nur „digital“ kenne – davon verspreche ich mir eine Menge Abwechslung, Motivation und jede Menge Spaß!

Noch eine Woche bis zu den Ferien, und die hat es in sich: Noten vergleichen, Gespräche zur Bildungsberatung vorbereiten, Zeugnisse drucken, den Elternsprechtag vorbereiten (16 Gespräche – das muss Rekord sein!), Übergabe der Klasse an eine neue Kollegin vorbereiten, … Aber ich will mich nicht beschweren, unser Kollegium unterstützt sich super gegenseitig bei der Bewältigung der anstehenden Aufgaben.

Bis bald!

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