Neue Schule – Woche 6: Schmerzen, Hospitationen, Wandertag, Sekt

Schmerzen

Es gibt so Situationen im Lehrerleben, da handelst du schneller als du denken kannst – nicht immer mit dem besten Resultat:

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Entstanden sind diese Verletzungen beim Sportfest, wie man es sich amüsanter wahrscheinlich nicht ausdenken kann:

Zwei Klassen befinden sich an der Sprint-Station, es gibt vier Bahnen und damit immer vier gleichzeitige Läufer. Am Ende ging die Anzahl aber nicht mehr auf und ein Schüler hätte alleine laufen müssen, da habe ich spontan gesagt: Du trittst gegen mich an. Fehler, großer Fehler.

Schnell reihten sich die Schüler dicht an dicht entlang der kurzen Strecke und feuerten uns für den Start an. Die ersten 15m konnte ich auch gut mithalten, bis ich unvermittelt über meine eigenen Füße stolperte – und aus vollem Lauf der Länge nach auf die Tartan-Bahn stürze. Stille.

Kurze Benommenheit, aufstehen und checken ob die Klamotten wenigstens nicht in Fetzen von mir hängen – dann konnten sich weder Kinder noch Kollegen die Sprüche mehr verkneifen.

Der Schüler gegen den ich angetreten bin tröstete mich mit den Worten: „Naja, immerhin sind Sie in diesem Lauf ja zweiter geworden.“ Oder noch besser ein anderer Kommentar: „Ich dachte erst Sie holen ihn ein, aber das war nur ihr Kopf der vorne lag…“

Die Assoziation „Fallobst“ lag bei meinem Namen dann auch nicht mehr fern – mal ganz abgesehen von dem Grinsen der Kollegen beim Einschreiben der Verletzung in das Unfallbuch…

Aber ziemlich süß: Am nächsten Tag standen vor der ersten Stunde Schüler am Lehrerzimmer und haben sich besorgt nach meinem Gesundheitszustand erkundigt.

Lektion des Tages: Erwärmung, Sportsachen und geeignete Laufsachen sind sinnvoll und wichtig. Und tritt nie gegen einen Schüler an. Nie!

Hospitationen

Da ich mich noch in der 6-monatigen Probezeit befinde, war es nur eine Frage der Zeit bis die Ankündigung kommt: Hospitationen durch die Schulleitung. Sowohl angekündigt als auch unangekündigt cialis online apotheke.

Da werden zwangsläufig Erinnerungen an das Referendariat wach und zwar keine angenehmen. Bis jetzt haben das alle eingestellten Kollegen überstanden – trotzdem stellt sich keine übermäßige Vorfreude ein.

In den Ferien muss also dringend ein guter Plan für die nächsten Wochen her. Dringend.

Wandertag

Morgen geht es auf den ersten Wandertag mit meiner Klasse, gleichzeitig auch mein erster Wandertag als Klassenlehrer überhaupt. Begleitet werde ich von der Schulleiterin persönlich – es wird also sicher ein erlebnisreicher Tag.

Nach einigen Diskussionen wird der Wandertag dafür genutzt wofür er steht: Fürs Wandern.

Mehr dazu dann in der nächsten Woche.

Sekt

Am Freitag wurde ich zum inoffiziellen Ausklang der Schulwoche eingeladen – inklusive einem Gläschen Sekt mit zwei netten Kolleginnen. Es gibt schlimmere Arten ins Wochenende zu starten, so viel steht fest.

 

Was für eine Woche. Da gibt’s nicht mehr zu sagen, außer….

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